| Hämatogene Oxidationstherapie (HOT) nach Wehrli
Es handelt sich bei der HOT um eine photobiologische Therapie, bei der entnommenes venöses Blut einer UVC- Bestrahlung ausgesetzt wird. Dabei entsteht als therapeutisches Agens kurzlebiger, hochenergetischer sogenannter Singult- Sauerstoff. Dieser verbessert im Sinne eines Biokatalysators die Sauerstoffverwertung und erhöht somit quantitativ und qualitativ die Organdurchblutung und die Zellatmung. Aufgrund der beträchtlichen Zahl von Kontraindikationen sollte diese Therapie nur nach umfassender schulmedizinischer Diagnostik am besten von damit gut vertrauten Ärzten durchgeführt werden.
Heilanzeigen:
- alle Formen von Durchblutungsstörungen
- alle Sauerstoffmangelzustände
- degenerative Erkrankungen
- Hauterkrankungen und Allergien
- Stoffwechselstörungen
Vorgehen:
Etwa 80 Milliliter venöses Blut werden entnommen, mit reinem Sauerstoff etwa 10 bis 15 Minuten lang aufgeschäumt und dabei gleichzeitig mit einem UVC- Quarzbestrahler bestrahlt. Anschließend wird das Blut reinfundiert. Eine Behandlungsserie umfaßt in der Regel 8 Sitzungen, wobei während der ersten 14 Tage je 2 Sitzungen pro Woche und dann eine Sitzung pro Woche durchgeführt werden.
Gegenanzeigen:
- Hyperthyreose
- insulinpflichtiger Diabetes mellitus
- akute fieberhafte Infekte
- akute Blutungen
- Kortisontherapie
- akuter Apoplex
- akute Hepatitis
- akute Cholezystitis
Komplikationen:
Es kann zu Unverträglichkeitsreaktionen mit Fieber und Schüttelfrost kommen. Weder Vitamin A noch E sollten zusätzlich gegeben werden, da dadurch die Wirkung aufgehoben wird.
© 1999 Dr. William L. Mayo Association 
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