Yoga und die fünf Tibeter

Yoga ist ein jahrtausendealtes Übungssystem, um körperliche, emotionale, mentale und spirituelle Funktionskreisläufe mit dem Ziel zu verbessern, zu einem gesunden, erfüllten, beglückenden und friedvollen Leben zu finden.
Der Körper wird durch gezielte Yogahaltungen, deren Achse die Wirbelsäule bildet, in eine neue oder in seine ursprüngliche Ordnung gebracht. Unterstützend wirken dabei Atemübungen, die zu einer geschärften Wachheit und Aufmerksamkeit des Geistes führen sollen. Neben Körper- und Atemübungen gehören Konzentrations- und Meditationsübungen zur Weiterentwicklung des individuellen Erkenntnisprozesses ebenso zu den Grundsätzen des Yoga wie tugendhafte Verhaltensregeln, soziales Engagement und liebevolle Hingabe gegenüber allen Lebewesen.

Die fünf Tibeter
Hierbei handelt es sich um fünf Yogaübungen, die aus dem Hatha- Yoga abgeleitet worden sind und die, wie Peter Kelder in seinem Buch Die fünf Tibeter schreibt, vor langen Zeiten in den Klöstern des Himalaja praktiziert worden sind. Die regelmäßige tägliche Durchführung dieser Übungen verspricht nach Kelder inneren Frieden, Ausgeglichenheit, heitere Gelassenheit, entspanntes jugendhaftes Aussehen sowie strahlende Gesundheit. Diese Wirkung wird erzielt durch eine Lösung von Energieblockaden und die Entstehung eines gleichmäßigen Energieflusses zwischen den sieben Chakren (siehe auch Chakrentherapie) des Menschen. Die Durchführung dieser Übungen ist einfach und für jedermann leicht erlernbar. Es empfiehlt sich, jede dieser Übungen im Durchschnitt 12-, maximal jedoch 21mal zu machen. Die einzelnen Bewegungen sollten langsam, harmonisch und in gleichmäßigem Fluß der Atmung vollzogen werden. Die Fünf Tibeter können als eine Art Reinigungsritus nach einigen lockeren Gymnastik- und Dehnübungen durchgeführt werden. Anschließend sind Körper, Geist und Seele soweit harmonisch aufeinander abgestimmt und im Fluß daß nun die optimalen Voraussetzungen für eine anschließende Meditation bestehen.

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© 1999 Dr. William L. Mayo Association