| Tai Chi Chuan
Es war einmal vor langer Zeit, da saß ein Mensch auf dem Gipfel eines Berges, irgendwo, in einem beliebigen Teil der Welt, und beobachtete still die Natur. Er fühlte sich so beseelt von den natürlichen Bewegungen der Welt um sich herum, daß er spontan zu tanzen begann, indem er all jene Elemente der Natur, die er leicht erfassen konnte, in ihren Bewegungen nachahmte. Er öffnete sich vollkommen den Kräften der Natur er wurde eins mit ihnen: Himmel, Erde, Feuer, Wasser, Bäume, Blumen, Wind, Vögel, Fische und Schmetterlinge. Sein Tanz beglückte ihn so sehr, daß sein ganzes Wesen sich auf das vollkommenste verwandelte. Erfüllt von einem überströmenden Glücksgefühl gab er jeder Bewegungsfolge einen poetischen Namen: der weiße Kranich schlägt mit seinen glänzenden Flügeln, hin- und herwogende Wolkenhände, goldene Vögel balancieren auf einem Bein, umarme den Tiger und kehre zum Berg zurück. So wurde dieser Mensch zum Schöpfer des Tai-Chi-Tanzes. Beim Tai Chi Chuan oder kurz Tai Chi handelt es sich um eine Bewegungskunst, die ihren Ursprung in China hat und dort noch heute jeden Morgen in aller Frühe von einem Großteil der Einwohner praktiziert wird, um den Körper in Ruhe auf den Tag einzustimmen. [Überblick] [Za-Zen] [Kum Nye] [Koan-Meditation] [Transzendentale Meditation] [Vipassana-Meditation] [Tanz der Derwische] [japanische Teezeremonie] [schamanische Trommelmeditation] [Kampfkünste] [Tai Chi Chuan] [Qi Gong] [Yoga & die fünf Tibeter] [andere Meditationstechniken]
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