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Atemmeditation
Konzentration ausschließlich auf den Atem. Regelmäßiger Fluß zwischen tiefem Einatmen bis in den Bauch und langsamem, bewußtem Ausatmen
Kerzenmeditation
Zunächst wird in das Licht einer brennender Kerze geschaut. Dann werden die Augen geschlossen, und man versucht, sich das Licht der Kerze vor dem geistigen Auge vorzustellen. Alsdann läßt man das warme Kerzenlicht langsam durch den Körper wandern
Farbmeditation
Hier vertieft man sich konzentriert in eine Farbe, die vor dem geistigen Auge visualisiert wird. Man versucht schließlich, ganz in dieser Farbe zu schweben, in ihr zu leuchten. Bei der Arbeit mit den Chakren (siehe unter Chakrentherapie) kann man beispielsweise Atem, Licht oder Farbe in das entsprechend geschwächte Chakra hineinprojizieren, um es so energetisch aufzuladen.
Mantrameditation
In Einklang mit indischen Gebräuchen werden bestimmte Gesänge oder Laute wie beispielsweise das Om leise gesummt, um damit Körper und Geist in entspannende Schwingung zu versetzen.
Bildmeditation
Durch die Vorstellung eines harmonischen Erlebens in der Natur kommt es zu einer zunehmenden Tiefenentspannung. Hierzu werden Bilder wie das Gehen über eine bunte Wiese zu einem Bach oder auf einen Hügel mit einem Baum eingesetzt (siehe auch Katatymes Bilderleben).
Naturmeditation
Hier findet ein gedankliches Verschmelzen mit einer Wolke oder einem Vogel am Himmel oder irgendeinem anderen Tier oder mit einer Welle, die an den Strand rollt und wieder zurückläuft, oder mit einem Baum statt.
Liebesmeditation
Dies ist eine der wichtigsten Meditationen für tiefgreifende Gesundheit und Lebenskraft. Man versucht in entsprechender meditativer Sitzhaltung und bei optimaler Atemtechnik, das Gefühl von Liebe wachzurufen.
Dies bedarf am Anfang oftmals konzentrierten Nachdenkens über eine Situation in der Vergangenheit, die voll von Liebe umhüllt war, wie beispielsweise ein Weihnachtserlebnis in der Kindheit, die Geburt eines Kindes, ein Urlaubserlebnis, ein Liebestraum oder ein glücklicher Moment mit einem Partner. Gelingt es, solch einen Augenblick gedanklich einzufangen, so daß für Bruchteile von Sekunden ein Gefühl von tiefer, grenzenloser Liebe entstanden ist, dann sollte versucht werden, diese Emotion wie einen warmen Lichtstrahl durch den Körper hinauf- und hinabströmen zu lassen. Jede Körperzelle muß von diesem Strahl berührt werden. Gelingt es, nicht nur den Gedanken, sondern auch die Emotion zu erspüren und den Körper durch sie erstrahlen zu lassen, so ist dies ein Gefühl grenzenloser Glückseligkeit und tiefster Harmonie. Ist man krank, so gilt es, diese Liebe in das erkrankte Organ hineinfluten zu lassen und es meditativ aufzutanken. In der Liebesmeditation lern man, die Liebe für sich selbst neuzuentdecken, und durch sie den Körper in Gesundheit und Wohlbefinden erstrahlen zu lassen. Die richtige Anwendung dieser Meditationsform bildet die Grundlage für die These, daß jede auch noch so schwere Krankheit aus sich selbst heraus wieder zu heilen ist.
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© 1999 Dr. William L. Mayo Association 
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