Aromatherapie

Bei der Aromatherapie werden ätherische Öle verwendet. Sie sollen helfen, das allgemeine Wohlbefinden zu steigern und die Selbstheilungskräfte zu verbessern.
Dabei werden Öle aus Blättern,Stengeln, Früchten und Wurzeln eingenommen, eingerieben (Massage oder Waschung), über eine Aromalampe eingeatmet (Inhalation) oder als Badezusatz oder Wickel (kalte oder heiße Kompresse) verwendet. Besonders wirksam ist die gezielte Inhalation oder in bestimmten Fällen wie bei Mund- Rachen- Infekten das Gurgeln von Aromaölen. Als gesichert kann gelten, daß die Duftstoffe über die enge Verbindung zwischen Geruchssinn und emotionalen Gehirnabschnitten unterschiedliche zentralnervöse Wirkungen entfalten können und damit erheblichen Einfluß auf Stimmung und körperliches wie seelisches Wohlbefinden haben.

Schwerpunkte der Anwendung liegen einerseits in der Prävention von Erkrankungen. Andererseits können die Öle auch bei stoffwechselbedingten Krankheiten und Verdauungsbeschwerden, bei Muskel- und Gelenkschmerzen, bei Infektionen sowie bei psychosomatischen und psychiatrischen Erkrankungen. Fast allen Ölen wird eine starke antiseptische Wirkung zugeschrieben. Die Aromatherapie ist zur Behandlung von Befindungsstörungen, zur Stimmungsaufhellung und als nebenwirkungslose Begleittherapie jederzeit zu empfehlen. Allerdings sollten vor allem Allergiker sowie unter Epilepsie leidende Personen vorsichtig mit ätherischen Ölen umgehen.

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© 1999 Dr. William L. Mayo Association