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Chakrentherapie
Die Lehre von den sieben Chakren, den Energiezentren des menschlichen Körpers, ist uralt und in unterschiedlichen Kulturen belegbar. Die ältesten Nachweise datieren aus der Zeit um 3000 v. Chr. und stammen aus der Gegend des heutigen Indiens, Tibet und Nepal.
Der Begriff Chakra stammt aus dem Sanskrit, der heiligen Sprache der Hindus, und bedeutet soviel wie Rad oder Kraft- Wirbel. Ein Chakra ist ein feinstoffliches Kraftzentrum des Körpers, welches wichtige Körperfunktionen steuert. Jedes dieser sieben Energiewirbel dreht sich mit hoher Geschwindigkeit. Drehen sich alle sieben Energiezentren gleich schnell in harmonischem Gleichgewicht, so kann die Lebensenergie frei durch den Körper fließen, und dieser ist dann bei bester Gesundheit. Wird einer von ihnen langsamer und behindert oder blockiert den Fluß der Lebensenergie, setzt der Alterungsprozeß und damit der körperliche Verfall ein. Dies kann sich bereits durch ein Unwohlsein oder eine Befindungsstörung bemerkbar machen. Bleibt sie unbemerkt oder wird nichts unternommen, um den Energiefluß durch eine Stimulierung des betroffenen Chakras erneut anzuregen, sucht sich die gestaute Energie durch eine Krankheit Auslaß. Durch Meditation, Yoga (siehe auch Die fünf Tibeter), Heilsteine, Farben, Düfte, Töne und Mantras lassen sich die sieben Chakren zu verstärkter Aktivität stimulieren.
| Name des Chakras |
Lage im Körper |
körperlicher Wirkungsbereich |
geistig- seelischer Wirkungsbereich |
| 1. Wurzel- Chakra |
Damm (unter dem After), Knochen, Darm |
ZNS, Wirbelsäule, Genitalien |
stärkt Lebensenergie, Durchsetzungekraft und innere Stärke. Stärkt die Sexualkraft |
| 2. Sakral- Chakra |
Schambein- Gegend, Niere |
Blutdruck, Fortpflanzungs- Organe, Verdauungs- Organe |
regt Intuition, Erotik, Appetit, Verdauung und Zufriedenheit an |
| 3. Solar- Plexus- Chakra |
oberhalb des Nabels |
Verdauung, vegetatives Nerven- System |
fördert das Ich- Bewußtsein und lindert Depressionen, löst Emotionen |
| 4. Herz- Chakra |
Herzgegend, Brustmitte |
Herz, Kreislauf, Lymphsystem |
fördert selbstlose Liebe, Verständnis und Mitgefühl, Harmonie und Wärme |
| 5. Kehlkopf- Chakra |
unterhalb des Kehlkopfes |
Schilddrüse, Stimmbänder, Atmungs- Organe |
fördert die ehrliche Kommunikation, fördert Kreativität und Selbstausdruck |
| 6. Stirn- Chakra |
zwischen den Augenbrauen |
Hormondrüsen, Nase, Augen, Ohren |
belebt Intuition, Kreativität und Phantasie sowie geistige Konzentration |
| 7. Kronen- Chakra |
Mitte der Schädeldecke |
Schädel und Großhirn |
stärkt spirituelles Wachstum und Selbst- Verwirklichung |
Tabelle 1: Die Lage der Chakren und ihr Wirkungsbereich
Die Chakrentherapie ist eine sinnvolle therapeutische und vorbeugende Methode zum Erhalt von Gesundheit und Lebenskraft. Es hat sich bewährt, zunächst die Chakren mittels der Fünf- Tibeter- Übungen zu harmonisieren, um dann anschließend in der Meditation ein möglicherweise geschwächtes Chakra gezielt zu aktivieren, indem man bei entsprechender aromatischer Atmosphäre die entsprechende Farbe in das geschwächte Chakra ¡hineinatmet. Die Chakrentherapie ist sinnvoll bei chronischen Erkrankungen sowie allen Erkrankungen, die einer der herkömmlichen Therapien nicht zugänglich sind; außerdem als additive Therapie bei allen Formen von Befindungsstörungen.
Nach dieser heute überaus gängigen, wissenschaftlich jedoch nicht beweisbaren Theorie lassen sich alle Krankheiten auf Blockaden im Energiekreislauf zurückführen. Aufgabe des Therapeuten ist es, das betroffenene Chakras zu finden und es erneut regelmäßig zu stimulieren. Die für den geübten besten Methoden um therapeutisch oder vorbeugend die Chakren zu aktivieren und zu harmonisieren, sind Meditation und Yogaübungen (siehe auch Die fünf Tibeter). Darüber hinaus gibt es jedoch eine Reihe von Hilfsmitteln, die ebenfalls die Chakren aktivieren:
| Chakra |
Farbe |
Stein |
Aroma |
Vokal |
visualisierte Natur |
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1.
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rot |
Achat, Rubin, Granat, Hämatit |
Nelke |
U
|
Morgen- oder Abendrot |
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2.
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orange |
Karneol, Feueropal, Sonnenstein |
Sandel |
O
|
Licht des Mondes auf klarem Wasser |
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3.
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gelb |
Bernstein, Citrin, Tigerauge |
Lavendel |
O
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reifes Kornfeld, Sonnenblumen |
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4.
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grün / rosa |
Smaragd, Jade, Rosenquarz, Malachit |
Rose |
A
|
grüne Wiese |
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5.
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hellblau |
Aquamarin, Azurit, Türkis |
Eukalyptus |
O
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blauer Himmel |
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6.
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violett |
Saphir, Lapislazuli |
Jasmin |
I
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Nachthimmel |
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7.
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weiß |
Amethyst, Bergkristall, Diamant |
Olibanum |
M
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Berggipfel |
Tabelle 2: Hilfsmittel, die Chakren aktivieren
Anwendungsbeispiele:
Legen Sie sich entspannt auf den Rücken und atmen Sie tief durch. Stellen sie sich in Gedanken Ihre Chakren als offene Trichter vor, durch die Sie mit jedem Atemzug Licht in der Farbe des jeweiligen Chakras einatmen, bis die Trichter gefüllt sind. Setzen Sie sich in Meditationshaltung, schließen Sie die Augen und atmen Sie tief durch.
Stellen Sie sich eine der in der Tabelle erwähnten Landschaften vor, und konzentrieren Sie sich in Ihren Gedanken darauf, während Sie beim Ausatmen Ihren Körper durch das leise tiefe Summen des entsprechenden Vokals in Schwingung versetzen (Dauer 10 bis 15 Minuten).
© 1999 Dr. William L. Mayo Association 
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